Jun 14 2011

Risikolebensversicherung für Profi- und Freizeitsportler

Risikolebensversicherung für Profi- und Freizeitsportler – Vorsorge für den schlimmsten Fall. Sportler haben im Allgemeinen Unfallrisiken verinnerlicht und dementsprechend mit einer Unfallversicherung Vorsorge getroffen. Aber nicht nur bei Risikosportarten kommen auch tödlich verlaufende Unfälle vor. Für diese Fälle ist eine angemessene Hinterbliebenenabsicherung unabdingbar.

Hinterbliebenenvorsorge für Profisportler

Risikolebensversicherungen für Profis sind teurer als für ’normale‘ Bürger. Es gibt spezielle Sportversicherungen, die auf die fragliche Sportart bezogene Paketlösungen anbieten, etwa mit Haftpflicht-, Unfall- und anderen Zusatzversicherungen. Versicherungen für Berufssportler stellen nur einige Gesellschaften zur Verfügung. Da die Tarife je nach Risiko der Sportart differieren, ist der Vergleich durch einen unabhängigen Fachmann notwendig. Für einen Laien ist es schwierig, das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Bei einer Paketvariante sollte man darauf achten, dass das allgemeine Todesfallrisiko durch eine gesonderte Risikolebensversicherung abgesichert wird. Dies ist preiswerter und sinnvoller, als den Todesfall einzig in der Unfallversicherung abzudecken. In der ohnehin teureren Unfallversicherung sollte lediglich die Invalidität, nicht der allein unfallbedingte Todesfall versichert sein. Der gerade in jungen Jahren oft tabuisierte Todesfall ist eben nicht nur für den Unfall, sondern vernünftigerweise auch umfassend für den allgemeinen Krankheitsfall abzusichern.

Risikolebensversicherung für Freizeitsportler

Während Berufssportler auf fachmännischen Rat angewiesen sind, müssen Freizeitsportler beim Antrag vor allem auf die korrekte Beantwortung der Fragen zu Risikosportarten achten. Die Versicherungsgesellschaften haben inzwischen eine Fülle von beliebten Extremsportarten wie beispielsweise Bungee-Jumping und Motorradspringen in ihre Fragenkataloge aufgenommen. Wenn auch in den meisten Fällen eine Risikolebensversicherung nicht abgelehnt wird, so ist doch mit einem Risikozuschlag bei den Beiträgen zu rechnen. In der Praxis bedeutet dies, dass der Antrag zwecks Prüfung und Beitragsbemessung an den Innendienst der Versicherungsgesellschaft geschickt wird. Von ‚Abseilen‘ bis ‚Zorbing‘ haben die Versicherer hunderte von Sportarten in ihren Fragenkatalogen. Welche davon ein Ausschlusskriterium darstellen und welche zur Beitragszuschlägen führen, ist im Einzelfall zu klären.

Tipp: Extremsportler, die eine Risikolebensversicherung mit Zuschlägen abschließen möchten, sollten den Vertrag längstens bis zum 55. Lebensjahr abschließen, und zwar aus drei Gründen: Die Beiträge sind niedriger als bei einem Endalter von 65 Jahren; bis zum Alter von 55 Jahren sind die Kinder aus der kritischen Phase heraus, und drittens ist das riskante Hobby dann erfahrungsgemäß altersbedingt aufgegeben.

Risikolebensversicherung für Profi- und Freizeitsportler 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Bewertung: 5,00 von 5 | 1 Stimme(n)
Loading...Loading...

Aktuell wird auch gelesen: