Jul 20 2011

Risikolebensversicherung beim Verbundpartner von Banken

Viele Bankkunden lassen sich in ihrer Bankfiliale auch in Versicherungsfragen beraten. Sie vertrauen den Verbundpartnern der Banken bzw. Bankengruppen. Welche Versicherungen gehören zu den großen Filialbankengruppen? Wie sind ihre Risikolebensversicherungen zu beurteilen?

Risikolebensversicherungen im Sparkassenverbund

Die 420 öffentlich-rechtlichen Sparkassen arbeiten mit 17 regional tätigen Versicherungsgesellschaften zusammen. Größter und bekanntester Sparkassenpartner ist die im Westen und Norden Deutschlands aktive Provinzial-Versicherungsgruppe. Stellvertretend für die anderen Verbundpartner sind Leistungen und Beiträge im Vergleich mit großen ungebundenen Versicherungskonzernen günstig. So können einige Sparkassenpartner, wie etwa die ’neue leben‘, bei den Beiträgen sogar mit Direktversicherern konkurrieren. Wer eine komplexere Absicherung wünscht, zum Beispiel die vorzeitige Auszahlung der Todesfallsumme bei schwerer Krankheit, sollte sich auch als Sparkassenkunde außerhalb der Versicherungen des Sparkassenverbundes informieren. Für den klassischen Absicherungsbedarf im Todesfall sind die Risikolebensversicherungen der Sparkassenpartner jedoch gut geeignet.

Risikolebensversicherungen im Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken

Die etwa 1.100 Genossenschaftsbanken kooperieren mit der R+V-Versicherungsgruppe. Wie die Sparkassen-Verbundpartner hat auch die R+V bei ihren Risikolebensversicherungen die Leistungspalette in den vergangenen zehn Jahren nicht nennenswert erweitert. Bei unabhängigen Vergleichen mit anderen Anbietern von Risikolebensversicherungen konnte sich die R+V im Jahre 2010 im Rang verbessern, vor allem in Bezug auf Ertrag, Sicherheit und Kundenservice.

Fazit zu den beiden großen Bankengruppen der Sparkassen und Genossenschaftsbanken: Leistungen und Beiträge von Risikolebensversicherungen liegen im oberen Mittelfeld der Angebote. Kunden, die gerne alles aus einer Hand angeboten haben wollen – vom Girokonto über den Bausparvertrag bis zu jedweder Versicherung – sind bei den Verbundpartnern im Normalfall gut aufgehoben.

Risikolebensversicherungen bei der Postbank

Im Gegensatz zu den vorgenannten Bankengruppen arbeitet die Postbank mit der Tochter eines unabhängigen Versicherungskonzerns zusammen, und zwar der Talanx AG. Die 1998 gegründete Tochtergesellschaft firmiert unter ‚PB Versicherungen‘. Die Leistungen sind bedarfsgerecht auf die Kunden der Postbank zugeschnitten. Für den Todesfall ist eine konstante oder fallende Absicherungssumme möglich. Die Beiträge für eine Risikolebensversicherung liegen bei gleichen Leistungen etwas höher als bei den vorerwähnten Verbundgesellschaften. Bislang hat die noch junge PB Versicherung besonderen Wert auf die Verbesserung von Kundenservice, Sicherheit und Schnelligkeit in der Bearbeitung gelegt. Angabegemäß sollen spätestens mit der Einführung von Unisex-Tarifen konkurrenzfähige Beiträge angeboten werden können.

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