Jun 15 2011

Risikolebensversicherung als Ergänzung zur Kinderversicherung

Risikolebensversicherung in Kinderversicherung. Was wird aus dem Kind, wenn der Hauptversorger stirbt? Eine Frage, die bei vielen Kinderversicherungen unbeantwortet bleibt.

Welche Bausteine bieten Kinderversicherungen?

Ob ‚Enkel-Police‘ von der Allianz oder ‚Biene-Maja-Schutzbrief‘ bei der Nürnberger Versicherung: Kinder sollen mit einer Paketlösung zielgruppengerecht abgesichert werden. Fast immer stehen dabei die Risikobausteine Unfall, Krankheit und Pflege im Vordergrund. Darüber hinaus bieten viele Kinderversicherungen auch eine Ausbildungs- und eine Rentenpolice als Zusatzbausteine. Was aber geschieht beim Tod des Haupternährers mit der zweifellos wichtigen Kinderversicherung? Für diesen Ernstfall bieten die meisten Gesellschaften allenfalls eine Art passiven Schutz: Die R+V Kinderversicherung beispielsweise bietet die beitragsfreie Weiterführung der kompletten Versicherung bis zum 21. Lebensjahr des Kindes, wenn der Versorger stirbt. Er darf bei Vertragsbeginn aber nicht älter als 45 Jahre gewesen sein. Vergleichbare Regelungen finden sich bei vielen Versicherungen. Selten ist jedoch eine aktive Risikolebensversicherung als Hinterbliebenenvorsorge integraler Bestandteil einer Kinderversicherung.

Warum ist eine Risikolebensversicherung eine wichtige Ergänzung zur Kinderversicherung?

Verantwortungsbewusste Eltern fragen sich, was aus ihrem Kind wird, wenn sie durch einen tragischen Unfall oder eine schwere Krankheit aus dem Leben gerissen werden. Auch wenn die medizinische Versorgung und Pflege des Kindes für den Krankheit- und Invaliditätsfall optimal geregelt ist, bleibt nach dem Tod des Hauptversorgers eine finanzielle Lücke, die mindestens bis zum Ende der Ausbildung des Kindes geschlossen werden muss. Während bei der Kinderversicherung das Risiko der versicherten Person, nämlich des Kindes, im Blickpunkt steht, ist für die separat oder als Zusatzbaustein abzuschließende Risikolebensversicherung die Person des Versorgers maßgebend. Ein 30jähriger nicht rauchender Vater zahlt für eine Risikolebensversicherung mit 50.000 Euro Todesfallsumme und 25 Jahren Laufzeit etwa 8 Euro monatliche Bruttoprämie, das heißt ohne Berücksichtigung sofortiger Gewinnbeteiligung. Eine degressiv fallende Todesfallsumme macht den Beitrag günstiger. Wie hoch auch immer eine angemessene Hinterbliebenenvorsorge bei Geburt des Kindes eingeplant wird, die Beiträge sind in den meisten Fällen überschaubar und die Verträge je nach Ansprüchen flexibel gestaltbar. Erst mit einer Risikolebensversicherung auf das Leben des Ernährers ist das Kind zusammen mit einer Kinderversicherung rundum abgesichert.

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