Okt 24 2013

Raucher müssen beim Abschluss einer Risikolebensversicherung aufpassen

Eine Risikolebensversicherung ist eine empfehlenswerte Methode, um die eigene Familie vor plötzlichen Schicksalsschlägen zu schützen. Immer mehr Menschen entscheiden sich dabei, den bequemen Weg des Online-Abschlusses einer entsprechenden Police zu gehen. Raucher sollten hierbei jedoch Acht geben, denn oft können sie die eigentlich beworbene Prämie gar nicht wahrnehmen.

Erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern

So ermittelte das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP), dass es erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Versicherern gebe. Hierfür nahmen die Experten des Hauses 80 Tarife von insgesamt 61 Anbietern unter die Lupe. Dabei kam wenig schmeichelhaftes für eine ganze Reihe von Versicherern ans Licht: Viele der beworbenen Dumpingtarife können längst nicht von jeder Person wahrgenommen werden. Fast immer müssen beispielsweise Raucher mehr zahlen. Diese Information wird jedoch oft sehr gut versteckt und zeigt sich erst ganz am Ende vom Buchungsprozess, wenn der tatsächlich zu zahlende Betrag auftaucht.

Direktversicherer sind günstiger

Unter dem Strich lohnt es sich laut der Studienergebnisse des IVFP jedoch, eine Versicherung online abzuschließen und sich hierbei an einen Direktversicherer zu halten. Diese sind durchschnittlich günstiger. Allerdings müsse dies nicht in jedem Fall so sein, warnen die Experten. Insbesondere Regionalbanken könnten maßgeschneiderte Tarife bieten, die doch noch billiger sein könnten. Dies gelte beispielsweise für Personen, die auf dem Land lebten und arbeiteten. Sie seien hier einem wesentlich niedrigeren Risiko ausgesetzt. Diesen Faktor könnten Direktversicherer, für die alle Kunden gleich und anonym seien, nicht berücksichtigen. Ein umfassender Vergleich lohne sich deshalb.

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