Sep 28 2010

Probleme beim Verkauf der Risikolebensversicherung

Sich für den Verkauf einer bestehenden Risikolebensversicherung zu entscheiden sollte gut überlegt werden. Nicht nur, dass die Police sehr viel weniger Geld einbringen wird, als Beiträge eingezahlt worden sind, sondern auch, weil keine Absicherung dann mehr für den Todesfall besteht.

Möchte ein Versicherungsnehmer eine bestehende Risikolebensversicherung verkaufen, dann wird er dieses sicherlich aus Geldnöten machen. Hierbei sollte aber beachtet werden, dass der Verkauf einer Versicherung in den meisten Fällen nicht die gewünschten Renditen einbringen kann. So ist es in der letzten Zeit vermehrt auffällig geworden, dass sonst die Unternehmen, die sich auf den Ankauf von laufenden Versicherungen spezialisiert haben, dieses nur noch sehr ungern machen. Der Ankauf von bestehenden Versicherungen droht auszusterben, da die Gewinne für die Unternehmen deutlich sinken. Aus diesem Grund werden die Risikolebensversicherungen, wenn sie angekauft werden, deutlich unter Wert gekauft, oder aber auch nur in Teilbeträgen den Versicherten ausgezahlt.

Der Rückkauf an das Versicherungsunternehmen ist auch kein lohnendes Geschäft, denn die Gesellschaften werden sich auch den Rückkauf etwas kosten lassen. Gerade in der Anfangszeit eines Versicherungsschutzes decken die Beiträge gerade einmal die Kosten der Aufnahme einer Versicherung, sodass auch hier mit Einbußen gerechnet werden muss. Im weiteren Verlauf des Versicherungsschutzes werden die Gesellschaften dazu übergehen Rückkaufkosten zu berechnen, die den Wert des Auszahlungsbetrages auch noch einmal deutlich mindern werden.

Mit der Kündigung oder dem Verkauf einer Risikolebensversicherung verliert der Versicherungsnehmer auch automatisch die Versicherungsleistung. Dieses bedeutet, dass in einem Todesfall keine Leistungen mehr an die Hinterbliebenen gezahlt werden können.

Aus dieser Vielzahl der Gründe sollte der Versicherungsnehmer sich gut überlegen, ob der Verkauf der Versicherung wirklich so sinnvoll ist. In vielen Fällen kann es vielleicht helfen, wenn die Versicherung beitragsfrei gestellt wird, sodass die Beiträge zu der Versicherung für einen Zeitraum entfallen können. Die Leistungszahlung bei einem Versicherungsfall bleibt so zumindest bestehen, wenn auch die Zahlung geringer ausfallen wird.

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