Sep 13 2013

ÖKO-Test: Risikolebensversicherung als Baustein für die Altersvorsorge

Wer seine Familie gegen Risiken absichern und sich für das Alter schützen möchte, soll – so zumindest die Meinung vieler Anbieter – zu einer kapitalgedeckten Lebensversicherung greifen, deren eingezahlte Prämien sich teilweise in eine Rente ab Erreichen eines gewissen Alters umwandeln. Dies sehen die Experten der Zeitschrift ÖKO-Test allerdings anders und raten zu der Kombination aus Risikolebensversicherung und Bundesanleihen. Diese Mischung sei finanziell vorteilhafter.

Risikolebensversicherung und Bundesanleihen sicher und rentabler

Die Experten erstellten eine Stichprobe, von der sie extra betonten, dass diese nicht repräsentativ sei. Dennoch ist sie ausgesprochen aussagekräftig. Einbezogen wurden 76 Lebensversicherungen sieben Rentenversicherungen, die allesamt seit 1963 abgeschlossen worden sind. Die normalen Lebensversicherungen brachten durchschnittlich eine Rendite von drei bis vier Prozent jährlich. Dieser Wert wurde auch vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigt.

Bundesanleihen in der Form von Bundesschatzbriefen bringen allerdings einen Gewinn von vier bis sieben Prozent jährlich und eignen sich deshalb sehr viel besser für die Altersvorsorge, zumal sie ausfallsicher sind. In Kombination mit den Kosten für eine Risikolebensversicherung bleibt trotzdem noch immer ein größerer Gewinn für das Alter übrig, zugleich wird so aber auch die Absicherung gegen die Risiken des Alters erreicht. Statt auf eine kapitalgedeckte Lebensversicherung sollte man deshalb auf eine Risikolebensversicherung und Bundesschatzbriefe setzen, um seine Familie zu schützen und um vorzusorgen.

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