Apr 22 2013

Neues Angebot der Helvetia

Die Helvetia hat eine neue Risikolebensversicherung aufgelegt, die den Namen „Risiko+“ trägt. Gleich zum Start wirkte das Versicherungsunternehmen mit dem neuen Produkt jedoch etwas ungeschickt, denn das Haus weigerte sich, an dem Vergleich der einschlägigen Angebote durch die Finanzredaktion der renommierten Stiftung Warentest teilzunehmen. Dabei kann sich die Offerte doch durchaus sehen lassen. Vor allem Studierte profitieren. Wie immer gilt: Wer gesund lebt, ist klar im Vorteil.

So wird der Tarif ermittelt

Das Höchsteintrittsalter für die neue Risikolebensversicherung der Helvetia beträgt 70 Jahre. Dies bewegt sich in einem durchschnittlichen Rahmen. Wer tatsächlich erst im Alter den Versicherungsschutz abschließt, zahlt allerdings mehr als junge Menschen, die sich für „Risiko+“ entscheiden. Ansonsten gilt das gesunde Leben als Maßstab für die Höhe des Versicherungstarifs: Wer nicht raucht, zahlt weniger. Zudem orientiert sich das Versicherungsunternehmen am Body Mass Index. Übergewicht wird also mit höheren Prämien bestraft.

Studierte und Eltern profitieren

Vor allem Akademiker müssen bei der Risikolebensversicherung der Helvetia weniger bezahlen. Auch dies ist ein klassisches Phänomen und es beruht auf der Annahme, dass die Jobs, die Studierte antreten, wesentlich ungefährlicher für Leib und Leben sind als die Tätigkeiten, die beispielsweise Handwerker erledigen müssen. Weniger zahlen müssen zudem auch Eltern. Dies ist keine Offerte, die standardisiert angeboten wird, aber diese „Familienfreundlichkeit“ wird inzwischen von einigen Versicherern angeboten. Die Überschüsse, die vom Versicherer erwirtschaftet werden, schüttet dieser zumindest in Teilen wieder an die Versicherten aus.

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