Okt 17 2011

Karlsruher mit breit gefächerter Risikolebensversicherung

Die Tochter der Württembergischen bietet verschiedene Zusatzleistungen zur klassischen Risikolebensversicherung. Welche Bedingungen und Besonderheiten sind zu beachten? Wie ist die Preisgestaltung?

Bedingungen und Leistungen

Die maximale Laufzeit für eine Risikolebensversicherung beträgt 50 Jahre, das Mindesteintrittsalter 18 Jahre und das Höchsteintrittsalter 67 Jahre. Die Versicherung endet mit dem Alter von 75 Jahren. Die Todesfallsumme muss mindestens 10.000 Euro betragen. Insoweit liegt die Versicherung im üblichen Rahmen. Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen können als Zusatzbausteine abgeschlossen werden. Gesundheitsfragen sind bei Antragstellung in standardisierter Form zu beantworten, ab einer Versicherungssumme von 200.001 Euro in Form eines Checkup, ab 300.001 Euro mit ärztlichem Zeugnis, ab 500.001 Euro sind ein ärztliches Zeugnis sowie Blutuntersuchungen und ein EKG beizubringen. Die zusätzlichen Erfordernisse bei hohen Versicherungssummen erklären sich aus vorgezogener Leistung bei schwerer Krankheit. Die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme kann ausgezahlt werden, wenn die ärztlich festgestellte restliche Lebenserwartung maximal 12 Monate beträgt. Bei Geburt eines Kindes erhöht sich die Versicherungssumme für 6 Monate um 10.000 Euro ohne Beitragserhöhung. Bei diversen Anlässen, wie zum Beispiel Heirat der versicherten Person, kann die Todesfallsumme ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden. Desgleichen kann die Versicherungssumme ohne weitere Gesundheitsfragen in eine Rentenversicherung umgewandelt werden.

Beispiel für eine Prämiengestaltung

Die Karlsruher unterscheidet bei ihrer Tarifgestaltung wie die meisten Versicherungsgesellschaften zwischen Rauchern und Nichtrauchern. Die Prämien für Nichtraucher sind vergleichsweise günstig, wenn auch nicht im Bereich der Top 10. Dies liegt insbesondere an der möglichen vorgezogenen Leistung bei schwerer Krankheit. So zahlt ein 30jähriger Nichtraucher für eine Todesfallsumme von 100.000 Euro bei einer Versicherungslaufzeit von 25 Jahren monatlich 9,04 Euro unter Berücksichtigung von monatlich verrechneten Überschussanteilen. Mit diesem relativ günstigen Beitrag hat er die Ausbildungszeit seines Kindes für den Fall seines Todes abgesichert. Raucher werden sich im Zweifel eher eine Lebensversicherung suchen, die bei der Prämienbemessung nicht zwischen Rauchern und Nichtrauchern unterscheidet.

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