Sep 03 2013

Im Todesfall: Risikolebensversicherung innerhalb von 48 Stunden benachrichten

Stirbt ein Angehöriger oder ein anderer geliebter Mensch, so übermannt einen gewöhnlich erst einmal die Trauer. Besteht allerdings eine Risikolebensversicherung, so ist der Versicherungsfall eingetreten. Die Zeit für Trauer ist in der Folge begrenzt, denn man hat häufig nur 48 Stunden Zeit, die Versicherung zu benachrichtigen. Diesbezüglich geht es nicht nur um die Auszahlung der Versicherungssumme.

Versicherungsvertrag kontrollieren

So berichtet das Fachportal „cecu.de“, das man meist nur eine Frist von zwei Tagen nach dem Ableben des Versicherungsnehmers hat, um die Versicherung davon in Kenntnis zu setzen, dass der Versicherungsfall eingetreten ist. Dies sei notwendig, um die Auszahlung der Versicherungssumme zu erreichen. Das Gleiche gelte auch dann, wenn der Verstorbene keine Risikolebensversicherung, sondern eine kapitalgedeckte Lebensversicherung besitze. Man sollte aus diesem Grund also seinen Versicherungsvertrag kontrollieren, um über den Benachrichtigungszeitraum sicher sein zu können.

Auch für den letzten Beitrag ist zeitnahe Benachrichtigung relevant

Die rasche Benachrichtigung innerhalb von 48 Stunden nach dem Ableben des Versicherten sei aber nicht nur für die Auszahlung der Versicherungssumme relevant, so das Portal weiter. Dieser Umstand spiele auch für die Rückzahlung des letzten Beitrags eine Rolle. Denn die Unternehmen rechnen vom Tag der Benachrichtigung an. Wird die Versicherung also beispielsweise exakt zur Mitte des Monats über das Ableben des Versicherten in Kenntnis gesetzt, so erstattet sie präzise den halben Beitrag zurück. Erfolgt die Benachrichtigung erst zum Ende des Monats, obwohl der Versicherte bereits zur Monatsmitte verstorben ist, behält sie den kompletten Beitrag ein.

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