Jul 29 2013

Ergo präsentiert Risikolebensversicherung Light

Die Versicherer haben durch die niedrigen Zinsen mit ausgesprochen großen Problemen zu kämpfen. Sie werden immer häufiger gezwungen, ihr Geld in unsichere Anlagen zu investieren, um ihren Versicherten zu versprochenen Renditen auszahlen zu können. Die Ergo hat als erstes Unternehmen die Notbremse gezogen und stellt eine Risikolebensversicherung Light. Das Modell bringt keine Zinsen, dafür den Versicherten aber das Gefühl der Transparenz sowie der Sicherheit, st man bei der Tochterfirma der Munich Re.

Die Idee hinter der Risikolebensversicherung Light

Die Risikolebensversicherung Light ist eine Mischung aus einer klassischen Risikolebensversicherung sowie einer kapitalgedeckten Lebensversicherung für das Alter. Die Versicherung spricht dabei eine Kapitalgarantie aus, die sich ausschließlich auf die eingezahlten Beiträge bezieht. Dies bedeutet, es gibt keine Zinsen mehr für den Bereich der privaten Vorsorge. Sollte die Risikolebensversicherung zuvor gebraucht werden, zahlt die Ergo die im Vertrag fixierte Versicherungssumme.

Das Zinsproblem

Die Versicherten würden diese Form der Ehrlichkeit und Transparenz schätzen, weil man so die Seriosität des Angebots erkennen könne, ist Ergo-Boss Torsten Oletzky überzeugt. Sein Haus hatte im vergangenen Jahr mit einem drastischen Beitragsrückgang von 2,1 Prozent zu kämpfen. Die Ergo nahm nur noch 17,1 Milliarden Euro ein. Seit 2005 sind die Steuerprivilegien für die kapitalgedeckten Lebensversicherungen, die auch der Vorsorge dienen, immer weiter abgebaut worden. Im Gegenzug drängten die Versicherten auf stetig höhere Zinsen, um die zu zahlenden Abgaben so ausgleichen zu können. Durch die Niedrig-Zinsen ist dieses System jedoch deutlich an seine Grenzen gestoßen und in den Augen vieler Experten an der Marktrealität gescheitert.

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