Apr 26 2011

Die Risikovorsorge ist so wichtig wie nie zuvor

Wohl kaum ein Lebender möchte sich gern im Vorfeld mit seinem Ableben beschäftigen – der Tod steht im Leben noch immer hinten an und wird regelrecht unterschätzt. Unweigerlich muss sich dennoch gerade der Haupternährer Gedanken der Risikovorsorge machen, um den Lebenspartner und die Kinder ausreichend abzusichern für den Fall eines vorzeitigen Ablebens. Sofern keine Risikolebensversicherung vorliegt, steht die Familie ansonsten schnell vor dem finanziellen aus.
Ohne Berücksichtigung der Restlaufzeit und der bereits geleisteten Prämienbeiträge zahlte eine Risikolebensversicherung im Versicherungsfall die abgeschlossene Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus.

Sobald die versicherte Person einer Risikolebensversicherung vor Ablauf der vertraglich bestimmten Versicherungslaufzeit zu Tode kommt, ist die Versicherungsgesellschaft verpflichtet die Versicherungssumme auszubezahlen – ob dieser Fall bereits nach 5 Jahren oder später eintritt, spielt keine Rolle – Hauptsache innerhalb des versicherten Zeitraums. Hingegen beim Erlebensfall läuft der Vertrag einfach aus, ohne dass Zahlungen fällig werden, da es sich um keine Kapitalansparung bei der Risikolebensversicherung handelt, sondern nur das Todesrisiko versichert wurde.

Die geleisteten Beiträge dienen nicht wie bei der Kapitallebensversicherung um Geld anzusparen, sondern nur um bestimmte Personen des Versicherungsnehmers im Todesfall finanziell zu versorgen bzw. abzusichern. Dafür sind aber die monatlichen Prämienbeiträge allerdings auch viel günstiger im Vergleich zu den anderen Lebensversicherungsvarianten. Je nach Versicherungsanbieter beläuft sich der Beitragssatz bei der Risikovariante und einer versicherten Summe von 100.00 Euro nur 10 EUR und bei der kapitalansparenden Form werden bereits 100 Euro und mehr fällig.

Es stellt sich für den Otto Normalverbraucher immer wieder die Frage, für wen sich die Risikolebensversicherung sich überhaupt lohnt – was ganz klar und deutlich beantwortet werden kann – für alle Verheiratete mit und ohne Kinder, sowie für jene die einen Lebenspartner versorgt wissen möchten. Genauso kann die Risikolebensversicherung eingesetzt werden, um Kredite abzusichern wie zum Beispiel beim Immobilienkauf und beim Hausbau. Allerdings werden heutzutage für solche Fälle verstärkt eher sogenannte Restschulversicherungen eingesetzt.

Bei einer Risikolebensversicherung besteht immer die Möglichkeit beide Ehepartner in einer Versicherung einzubinden, wobei die Höhe der Versicherungssumme im Schadensfall jedoch nur einmal quasi an der Überlebenden ausbezahlt wird. Da es sich nur um einen Vertrag handelt, ist diese Variante auch relativ kostengünstig. Teilweise entstehen bei dieser Version, bei der zwei Leben versichert wurden, jedoch auch Nachteile und zwar durch den geringen Freibetrag, der dem Hinterbliebenen im Erbschaftsfall steuerlich zusteht, sodass sich eventuell doch besser zwei Verträge auszahlen. Die Zahlungen aus einer Risikolebensversicherung Unterliegen der staatlichen Erbschaftssteuer – betrachtet man sich die Auszahlungssumme im Gegensatz zum zustehenden Freibetrag so steht dieser in keiner Relation.

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