Sep 19 2011

Deutsche Lebensversicherungs-AG (DLVAG) vorgestellt

Deutsche Lebensversicherungs-AG (DLVAG): Der Risikospezialist im Allianz-Konzern wartet mit Risikolebensversicherungen für Privatpersonen und Unternehmen auf. Leistungen, Bedingungen und Tarife werden regelmäßig sehr gut bewertet.

Risikolebensversicherung für Privatpersonen

Die DLVAG hat die Beiträge für ihre Risikolebensversicherungen in vier Tarifgruppen gestaffelt. Der günstigste Tarif ‚Bevorzugt‘ ist Nichtrauchern vorbehalten, die keine gesundheitlichen Risiken aufweisen, eine Todesfallsumme von mindestens 250.000 Euro abschließen und bei Vertragsabschluss höchstens 55 Jahre alt sind. Der nächsthöhere Beitrag ist von der Berufsgruppe A (Akademiker) zu entrichten. Dann folgen die Tarife für Berufsgruppe B (Angestellte) und C (Arbeiter). Für die Berufsgruppen A bis C sind Raucher- und Nichtrauchertarife im Angebot. Als Zusatzbausteine stehen Partnertarife und die Absicherung von Berufsunfähigkeit zur Verfügung. Die Gesellschaft gewährt bis zu einem Monat vorläufigen Versicherungsschutz für den Fall, dass die versicherte Person innerhalb dieser Frist einen Unfall erleidet, an dessen Folgen sie binnen eines Jahres stirbt. Auch wenn bedingungsgemäß noch kein Beitrag entrichtet wurde, zahlt die DLVAG dann die beantragte Versicherungssumme, höchstens jedoch 100.000 Euro.

Risikolebensversicherung für Unternehmen

Für Mitarbeiter in besonders wichtigen Funktionen empfiehlt die Gesellschaft den Unternehmen den Abschluss von Versicherungen auf das Leben der fraglichen Schlüsselkräfte (englisch: „keyman“). Versicherungsnehmer wird das Unternehmen, das zugleich auch Bezugsberechtigter ist und die Beiträge zahlt. Die Angehörigen des versicherten Mitarbeiters haben keinen Anspruch auf die Todesfallsumme, der Mitarbeiter muss jedoch dem Versicherungsabschluss zustimmen. Die Versicherungssumme sollte so hoch angesetzt sein, dass im Ernstfall zumindest die voraussichtlichen Kosten der Suche und Einarbeitung eines Nachfolgers abgedeckt werden. Die Beiträge für derartige ‚Keyman-Policen‘ entsprechen denen für andere Privatpersonen. So zahlt ein Unternehmen für eine bei Versicherungsabschluss 35jährige gesunde akademische Schlüsselkraft (Nichtraucher) bei einem Garantiekapital von 50.000 Euro und einer Versicherungsdauer von 30 Jahren einen Jahresbeitrag von 144 Euro. Das Gesamtkapital kann sich durch den Todesfallbonus aus Überschussleistungen auf 75.000 Euro erhöhen. Da die Beiträge als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar sind, beläuft sich die Jahresprämie nach Berücksichtigung des Steuervorteils auf ca. 100 Euro. Für einen Raucher beträgt die Jahresprämie bei ansonsten gleichen Parametern 376 Euro, nach steuerlicher Betrachtung ca. 250 Euro. Das Unternehmen sollte bei der Bemessung der Todesfallsumme berücksichtigen, dass die Versicherungsleistung als Betriebseinnahme zur versteuern ist.

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