Zahlt die Risikolebensversicherung auch dann, wenn ich im Ausland in einem Krisengebiet versterben sollte?

Die meisten Versicherungsgesellschaften zu der Risikolebensversicherung bieten eine Absicherung im Todesfall rund um die Uhr und auch weltweit an. Eine große Ausnahme kann dann zu finden sein, wenn der Versicherte sich in den sogenannten Krisengebieten aufhält und hier versterben sollte.

Daher ist es sehr wichtig, dass die Vertragsbedingungen genau studiert werden, wenn ein Aufenthalt in einem der Gebiete geplant ist und auch die Versicherung im Vorfeld, vielleicht darüber unterrichtet wird. Denn so kann im Nachhinein vieles vereinfacht werden. Grundsätzlich besteht auch in den Krisengebieten eine Absicherung für den Tod, wenn dieser auf natürlichem Wege entstanden ist. Das heißt, dass der Tod durch einen Herzinfarkt oder durch einen Unfall, der nicht mit den Unruhen im Land zusammenhängt, versichert ist. Wenn der Tod aber als Folge der Unruhen oder des Krieges eintritt, dann wird die Lebensversicherung in den meisten Fällen die Leistungszahlung verweigern. Der Versicherte selber muss auf sein Leben achten, und wenn er sich bewusst in eine Gefahrenzone begibt, dann kann die Versicherung hier keinen Kostenersatz gewähren.

Besonders tragisch ist dieses bei Soldaten, die sich immer wieder in die Gefahr begeben. Daher ist es auch so, dass Soldaten von den Gesellschaften für einen Versicherungsschutz durch die Risikolebensversicherung abgelehnt werden, da das Risiko zu groß ist.

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