Was bedeutet bei der Risikolebensversicherung der Zusatz Beitragsverrechnung?

Eine Risikolebensversicherung ist dafür gedacht, die Hinterbliebenen nach dem Tod gut versorgt zu wissen. Die Kosten hierfür muss der Versicherte im Vorfeld schon mit seinen Beiträgen zahlen. Um die Beiträge während der Vertragslaufzeit gering zu halten, bieten die Versicherungsgesellschaften die sogenannte Beitragsverrechnung an. Dieses bedeutet, dass die Überschüsse bzw. die Gewinne, die mit den Beiträgen der einzelnen Versicherten erzielt werden, auf die Beitragshöhe angerechnet wird. So kann dann der Beitrag niedrig gehalten werden, die Versicherungssumme kann aber dementsprechend höher angesetzt werden.

Im Gegensatz zu der Beitragsverrechnung steht die Variante, dass die erzielten Gewinne aus der Risikolebensversicherung in die Leistungssumme mit einfließen. Dieses hat aber den Nachteil, dass im Vorfeld nicht genau gesagt werden kann, welche Leistungssumme im Todesfall dann ausgezahlt werden kann. Die Gewinne werden durch das Anlegen der Beiträge in Fonds erzielt, sodass die Summen nicht fest sind.

Die Variante der Risikolebensversicherung mit Beitragsverrechnung kann dazu führen, dass eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird, die auch die Leistungssumme hat, die gebraucht wird. Und dieses kann bereits für geringeres Geld genutzt werden.

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