Sollte bei einer Risikolebensversicherung der Todesfallbonus vereinbart werden?

In der heutigen Zeit ist es für viele Laien ein großes Problem, sich für die richtige Versicherung zu entscheiden. Dieses liegt nicht zuletzt daran, dass eine Versicherung aus vielen verschiedenen Leistungen bestehen kann, die einzeln, oder als Paket zusammengesetzt werden können.

Das Leistungsspektrum ist so groß und so unterschiedlich, dass es im Vorfeld einer genauen und detaillierten Erklärung bedarf, was die Versicherung genau beinhaltet und dieses ist dann mit den Bedürfnissen der einzelnen Menschen an die Versicherung zu vergleichen.

Genauso sieht es auch bei der Gestaltung der Risikolebensversicherung aus. Zum einen kann ein Todesfallbonus in der Versicherung vereinbart werden oder aber die andere Variante, die Risikolebensversicherung mit Beitragsverrechnung. Bei einer Risikolebensversicherung mit Beitragsverrechnung wird dem Versicherten mit dem Abschluss der Versicherung eine Leistungssumme garantiert. Diese bekommt er bzw. die Bezugsberechtigten, sicher ausgezahlt, wenn der Todesfall eintritt. Um die Kosten für die Versicherung in einem erschwinglichen Maße zu halten, werden die Überschüsse, die mit der Versicherung erwirtschaftet werden, mit den Beiträgen verrechnet. So muss der Versicherte niedrigere Beiträge zahlen. Bei einer Risikolebensversicherung mit Todesfallbonus ist die Ausgangslage ein wenig anders. Denn hier werden die Überschüsse aus der Versicherung auf die Todesfallleistung angerechnet. Dieses bedeutet, dass keine hohe Summe vereinbart werden kann und die Leistungszahlung nur so hoch sein wird, wie gut die Versicherung eine Rendite abwirft. Gerade dann, wenn eine bestimmte Summe aber als Todesfallleistung erwartet werden sollte, so zum Beispiel für die Finanzierung einer Immobilie, dann sollte die Risikolebensversicherung mit Todesfallbonus nicht zur Absicherung genutzt werden.

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