Falsche Angaben im Vertrag zu der Risikolebensversicherung – welche Folgen sind zu erwarten?

Viele Menschen sind geneigt dazu, auf dem Versicherungsvertrag der Risikolebensversicherung falsche Angaben zu machen, damit die Beiträge zu der Versicherung gesenkt werden können. Dieses sollte aber vermieden werden, denn die Folgen sind deutlich höher, als die höheren Beiträge. Die Versicherungen prüfen mit den Gesundheitsfragen das Risiko des zukünftigen Versicherten und anhand des hier ermittelten Risikos werden dann auch die Beiträge festgesetzt. So kann jeder, der eine Krankheit hat, diese verschweigen, damit das Risiko des Todes nicht so hoch bemessen wird und die Beiträge auch dementsprechend niedriger werden.

Wenn dann aber der Todesfall recht früh einsetzt, dann werden die Versicherungen den Fall genau überprüfen. Ein Tod eines 35-jährigen, der angab völlig gesund zu sein und der dann plötzlich, nicht nach einem Unfall verstirbt, da wird die Versicherung schnell hellhörig werden und dieses bis in das kleinste Detail auch überprüfen. Wenn sich dann herausstellt, dass der Versicherungsnehmer im Vorfeld schon an diversen Krankheiten gelitten hat, die den Tod herbeigeführt haben, dann wird nicht nur keine Leistung ausgezahlt werden, sondern auch noch eine Anklage wegen Versicherungsbetruges folgen.

Um auch wirklich immer und in allen Bereichen gut abgesichert zu sein und den Hinterbliebenen auch tatsächlich finanzielle Hilfe gewährleisten zu können, sollten keine Falschangaben auf dem Antrag zu der Risikolebensversicherung gemacht werden. In vielen Fällen sind dann die Beiträge zwar erhöht, dafür sind aber die Liebsten für den Todesfall gut versorgt.

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